Wer sind denn nun diese Pinguine?

Die flauschigen Gesellen sind Charlie, Felicitas, Greg, Julius, Leia, Lisa, Luke und Maggie. Das sympathische Trüppchen ist weltoffen, wissenschaftsbegeistert, liebt guten Fisch, guten Wein wie auch gute Bücher, lebt polyamor in einer Achterbeziehung – und dreimal dürft ihr raten, was unser Lieblingsland ist!

Wir beobachten die Spezies Mensch seit Jahren und stoßen dabei regelmäßig auf Verhaltensweisen, die für Pinguine nicht nachvollziehbar sind.

Menschen sind zum Beispiel unglaublich stur.

Haben sie irgendwann mal irgendwas gelernt, dann beharren sie darauf um jeden Preis. Und sie mögen es nicht, wenn es zu kompliziert wird.

Genau da liegt aber das Problem. Die Welt wird immer komplizierter. Jeden Tag führt Forschung zu neuen Erkenntnissen, jeden Tag müssen tausende Erklärungen verfeinert, umgeschrieben oder sogar völlig über Bord geworfen werden.

Komplizierte Dinge einfach zu erklären ist schwierig. Es gibt im Netz unzählige Seiten, Blogs, Podcasts, etc. die Wissenschaftskommunikation betreiben, darunter richtige Profis. Eigentlich braucht da kein Mensch noch ein paar Pinguine, die das gleiche als Hobby betreiben. Wir wollen es hier trotzdem hin und wieder versuchen. Nicht, weil wir glauben, es besser zu können. Sondern weil die alte Floskel „Wiederholung ist die Mutter der Didaktik“ einen wahren Kern hat. Wiederholen hilft vor allem dann, wenn es jemand anderes macht. „Jede Jeck is anners“, sagt man in Köln. Jede Jeck erklärt auch anners. Und manchmal ist es ein ganz kleines, unscheinbares Detail, das schließlich zum Aha-Effekt führt.

Damit das ganze nicht zu trocken wird, widmen wir uns aber auch anderen Themen: Wir schimpfen hier und da ein bisschen auf Politik, wir erzählen auch von netten Dingen aus nah und fern, wir stellen euch Bücher vor, und vermutlich gibt es auch das ein oder andere Kulinarische zu lesen – sicher nicht nur Fisch!

Bei allem Enthusiasmus – ein Problem bleibt natürlich. Mit kurzen Pinguinflügeln schreibt es sich nicht gut, vor allem nicht schnell. Deshalb gibt es hier auch ein paar menschliche Schreibkräfte.